Liegt bei der Schwangeren eine Rhesus Faktor negative Blutgruppe vor, muss nach einer Chorionzottenbiopsie, einer Fruchtwasserpunktion oder anderen invasiven Eingriffen, eine Rhesusprophylaxe durchgeführt werden. Diese Vorschrift ist verbindlich in der zur Zeit gültigen Mutterschafts-Richtlinie geregelt.
Die Rhesusprophylaxe sollte sofort, spätestens aber 72 Stunden nach dem Eingriff erfolgen.
Diese Impfung verhindert bei Rhesus positiven Feten von Rhesus negativen Müttern die Entwicklung des gefürchteten Rhesuskonflikts. Die Schutzwirkung der Impfung hält ca. 12 Wochen an und muss später gegebenenfalls nochmals erneuert werden.
Die konsequent durchgeführte Rhesusprophylaxe verhindert die Entstehung des Rhesuskonflikts.